Espressomaschine Kaufberatung 2016


Bei einer Espressomaschine handelt es sich um eine Siebträgermaschine, die man zum Aufbrühen von verschiedenen Kaffeespezialitäten , zu denen auch der Espresso gehört, verwendet. Von der Bedienung her sind diese Maschinen einfach zu handhaben und man bekommt in der Regel einen sehr guten Espresso, der dann auch über einen sehr guten Geschmack verfügt. Espressomaschinen kommen sowohl in der Gastronomie (gewerblicher Bereich) als auch in privaten Haushalten zum Einsatz.

Die Funktion


Bei einer Espressomaschine wird durch einen Wärmetauscher oder einen beheizten Kessel oder auch durch Gas das Wasser auf mindestens 90 Grad Celsius erhitzt und danach mit einem Druck von 9 bar durch das im Kaffefilter vorhandene Espressomehl geleitet. Hierbei kommt dann fein gemahlenes Espressomehl zum Einsatz. Der Druck wird hierbei durch eine elektrische Pumpe oder einen Hebel erzeugt.

Um zu verhindern, dass das Kaffeemehl in die Brühkammer gelangt und dadurch der Espresso an seiner Stärke verliert, wird das Kaffeepulver mit Hilfe eines Tampers (Kaffeestampfer) zusammengepresst. Bei den aktuellen auf dem Markt befindlichen Maschinen hat diese Aufgabe ein Brühstempel, aus dem auch gleichzeitig das Brühwasser abläuft, übernommen.



Die Entstehung des optimalen Drucks für den Brühvorgang


Diejenigen Maschinen, die im Gastronomie-Bereich eingesetzt werden, verfügen über einen abnehmbaren Siebträger, der dann mit Kaffeemehl befüllt und zusätzlich mit einem Bajonettverschluss in dem Gerät befestigt wird. Heutzutage ist bei vielen Maschinen die Kaffeemühle bereits integriert, so dass die erforderliche Menge Kaffee bereits im Vorfeld dann frisch gemahlen und danach in den Siebträger eingefüllt wird.

Derjenige, der diese Maschinen, gerade im Gastronomie-Bereich, bedient, hat die Möglichkeit, verschiedene Faktoren zu beeinflussen. Dazu gehört der Mahlgrad, die Dauer der Brühzeit sowie die Kompression des Kaffeemehls, das in den Siebträger kommt. Dadurch kann der Bediener mit einiger Übung auch die Qualität des Kaffees sowie deren Geschmacksergebnis beeinflussen.

Gerade die in privaten Haushalten eingesetzten kleineren Modelle verfügen über eine sogenanntes "Crema-Ventil". Hierbei wird das Wasser zur Aufbereitung erst freigegeben, wenn die Pumpe einen Druck von mindestens 10 bar erreicht hat. Mit Hilfe dieses Druckes wird erreicht, dass sich eine Crema-Schicht auf der Oberfläche des Kaffee bilden kann ohne dass der Kaffee auf den Mahlgrad der Maschine eingestellt werden muss.

Die verschiedenen Maschinenausführungen

Neue Generation der Siebträgermaschinen


Heutzutage ist immer mehr die sogenannten Dualboilertechnik zum Einsatz.. Hierbei sorgen ein großer Dampfkessel oder einige kleinere Brühkessel für eine immer konstant bleibende Temperatur. Dabei wird kein Boiler mehr eingesetzt. Das Wasser wird direkt in einen elektrischen Durchlauferhitzer geleitet und dann mit Hilfe einer Vibrationspumpe weiter geleitet. Somit kann der Espresso bereits nach zwei Minuten zubereitet werden.Mehr Tests von Siebträgermaschinen und Espressomaschinen auf Siebland.com oder auch auf der Facebookseite.

Manuelle- oder Kolben Espressoautomaten


Bei diesen Maschinen wird der Druck, der erforderlich ist, mit Hilfe eines auf der Seite befestigten Hebels oder mit einem Kolben aufgebracht. Diese Modelle werden von einigen Herstellern, jedoch in geringen Stückzahlen, hergestellt. Die Espresso-Liebhaber behaupten auch heute noch, dass man mit dieser Ausführung den besten Espresso herstellen kann.

Vollautomaten


Diese Ausführung wird hauptsächlich im Gastronomie-Bereich eingesetzt. Hierbei wird die benötigte Wassermenge selbst von der Elektronik der Maschine gemessen und , sollte diese überschritten werden, schaltet sich der Automat von alleine ab. Sie kommen dort zum Einsatz, wo viel Kundschaft mit Kaffee versorgt werden muss. In diesem Beitrag wird ein Modell von Jura vorgestellt.

Die Supervollautomaten


Diese Maschinen sind so aufgebaut, dass sie die komplette Espressozubereitung übernehmen. Ebenfalls verfügen sie über mehrere Mahlwerke, so dass man hier sehr unterschiedliche Kaffeeausführungen herstellen kann. Hierbei werden die kompletten Vorgänge, Mahlen bis zum Espresso- und Sud-Ausstoß komplett von dem Vollautomaten mit Hilfe eines einzigen Knopfdruckes übernommen. Auch diese Maschinen kommen hauptsächlich im Gastronomie-Bereich zum Einsatz.


Cafe mit Barrista

Wir haben ein echtes Barrista Cafe und möchten euch in diesem video einmal die Kunst des Espresso machens vorstellen: